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Juli 2018

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Hast du auch manchmal einen schlechten Tag? Nichts genügt deinen Ansprüchen? Alles ärgert dich?

An solchen Tagen möchtest du dich verkriechen in deine Höhle, die Türe verriegeln und niemanden sehen. Oder aber draufhauen auf all das Dumme und Nervige, das einem ständig begegnet…

Solche Tage sind immer verlorene Zeit. Du magst sie nicht. Und wer dir begegnet, mag sie (und dich) auch nicht. Was du anpackst, will dir nicht gut gelingen. Auf kreative Ideen wartest du vergeblich.

Ich habe eine bessere Idee, wie du an so einem Tag ‚klar kommen‘ kannst. Wie du von der Frust-Seite zur Freude-Seite wechselst. Denn du kannst den weiteren Verlauf des Tages immer selber mit steuern.

Entscheide dich dazu, für andere zum Segen zu werden!

Das ist alles andere als unrealistisch! Getreu der Redensart „Jeder ist seines Glückes Schmied“ gilt: sobald du anfängst, deinen Tag selber in die Hand zu nehmen, gewinnst du die Kontrolle zurück!

Irgendwie steuerst du ja auch, wenn du an einem schlechten Tag schlechte Laune verbreitest. Nur dass die Ergebnisse dann negativ ausfallen. Mit jedem negativen Kommentar und mit jeder ärgerlichen Reaktion verschlimmerst du deinen Zustand noch weiter… Du musst diesen Teufelskreis also durchbrechen, um den Abwärtskurs zu stoppen!

Sei doch mal ehrlich: die meisten Dinge, die dich stören an solch einem Tag, siehst du morgen wieder in einem anderen Licht. Das bedeutet, dass deine Wahrnehmung dir einen Streich spielt. Du glaubst, das Leben wäre ungerecht zu dir, alle Menschen seien plötzlich seltsam geworden, keiner versteht dich, und so weiter. Oft stehst du dann auch mit dir selbst auf Kriegsfuß. Du magst dich nicht, bist selber dein größter Kritiker.

Daher: stehe auf und widersetze dich den negativen Kräften, die heute in dir am Werk sind! Glaube ihnen nicht. Lass dich nicht ein auf ihren Vorschlag, den Kopf in den Sand zu stecken oder alles kurz und klein zu schlagen! Meine biblische Motivation dazu lautet: „Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute.“

Beginne einfach, Anderen das zu tun, was du dir für dich selber wünscht. Werde zum Segen – für Andere und für dich selbst.

Was wünscht du dir an so einem Tag? Dass jemand dich ermutigt, dich lobt, dich anspornt? Du kannst heute drei Dinge tun, damit genau das geschieht:

1. Höre deinem Vater im Himmel zu

Wenn du zu Gott kommst und hören willst, was er dir zu sagen hat, dann wird er immer mit dir sprechen. Nicht mit einer akustisch vernehmbaren Stimme (zumindest kommt das äußerst selten vor), aber in dir wirst du seine Stimme wahrnehmen. Du wirst hören, wie er dich ermutigt, vielleicht dein falsches Urteil über einen Umstand korrigiert, und dir seinen Frieden und neue Hoffnung gibt.

2. Höre dir selber zu

Dann stell dich vor deinen größten Spiegel und blicke dir geradewegs in die Augen. Sage zu dir selbst, dass du heute genauso wertvoll bist wie an jedem anderen Tag. Sage dir, dass du Gottes geliebtes Kind bist und dass er heute seine Freude an dir hat. Sage es mit Überzeugung; und dann sieh zu, wie dein Spiegelbild wächst, indem es sich aufrichtet.

3. Lass andere Menschen Gutes hören

Sprich anderen gegenüber Lob und Anerkennung aus. Denn das haben sie verdient. Ermutige, sei aufmerksam, höflich. Du bist dir ja deines hohen Wertes wieder bewusst geworden. Also gib großzügig weiter. Wie ein wohlhabender Mensch, der aus seinem Überfluss heraus Gutes tut. Und du wirst erleben, dass du Gutes zurückerhältst. Worte, Gesten, Zeit, Aufmerksamkeit.

Eigentlich ist es nicht schwer, aus der Spirale von Frust und Entmutigung auszubrechen. Misstraue einfach deinen schweren Gedanken und Gefühlen. Anstatt dich mit ihnen zu beschäftigen, werde aktiv. Tue anderen Gutes, und du erhältst Gutes zurück!